Das Projekt «Brücken der Hoffnung» der beiden Landeskirchen BL und BS hat das Ziel, Kirchgemeinden von der Ukraine und der Schweiz einander näher zu bringen. Die Kirchgemeinde Binningen- Bottmingen beteiligt sich auch daran und baut seit ein paar Monaten eine Brücke zu der orthodoxen Kirchgemeinde in Mezhyrich, die ca. 60 km von der Frontlinie entfernt in der Ostukraine liegt. An einem Zoom- Meeting mit Menschen aus Mezhyrich hörte das Kernteam der Kirchgemeinde von der Notwendigkeit, den Schutzraum unter der Kirche als ständiges Klassenzimmer einzurichten. Aufgrund der zunehmenden Anzahl an Bombenalarmen verbringen die Schülerinnen und Schüler viel Zeit darin. Das Kernteam konnte dank der Zusammenarbeit mit der Primarschule Muttenz (Möbel) und einer grosszügigen Firma (Laptops) das erforderliche Material kostenlos auftreiben. Am Sommerfest der Kirchgemeinde Binningen- Bottmingen wurde für den Transport Geld gesammelt. Erfreulicherweise kam genug zusammen, sodass Anfang September das Material von Marcel Kübler nach Charkiw transportiert werden konnte. Dort musste die Fracht nochmals umgeladen werden, da die Weiterfahrt gefährlich ist. Am 20. September war es dann so weit: Das Material kam in Mezhyrich an und der Schutzraum konnte eingerichtet werden. Die ukrainische Seite bedankt sich von Herzen für die Hilfe der Kirchgemeinde. Das Kernteam der Brücken der Hoffnung dankt allen Spenderinnen und Spendern am Sommerfest, ohne diese hätte der Schutzraum nicht eingerichtet werden können! Nächste Aktionen sind in Planung, die Brücken der Hoffnung wächst durch Beteiligung, Begegnung und auch durch Gebet, auf beiden Seiten der Brücke. Wir bleiben verbunden in der Hoffnung, allen Widrigkeiten zum Trotz.
Für das Kernteam BdH Binningen-Bottmingen: Tabitha Urech, Sozialdiakonin



