Y

Y WIE YPSILON
FRANZÖSISCH NENNT MAN DAS Y I GREC.
Y IST EIN GRIECHISCHER BUCHSTABE.
AUCH EIN ENGLISCHER? YES, OF COURSE.
AM BESTEN GEFÄLLT ES IHM IN NEW YORK!
NUR DEUTSCH KANN DAS Y NICHT GUT.

Y wie Why?

Wozu haben wir diesen Buchstaben überhaupt, wenn man ihn doch kaum je braucht?

Fällt dir ein Wort ein, das mit Ypsilon anfängt, oder ein Name? Yves oder Yvonne vielleicht. Aber das ist eben französisch!

Auf Französisch heissen Buchstaben caractères. Das i grec hat ja auch wirklich einen ganz speziellen Charakter, ist ein seltener Vogel im Alphabet. Gerade deshalb gefällt mir der Buchstabe Y so gut. Er sieht aus wie ein Hirsch mit grossem Geweih. Oder wie ein Wolkenkratzer in New York City! Kann sein, dass er dir öfter begegnet, wenn du später einmal Englisch oder Französisch lernst.

 In diesem Buch fragt das Y: why? Warum? Fragen sind wichtig! Fragen gehören auch zum Glauben dazu. Manchmal sind sie wichtiger als die Antworten.

Vor allem aber: Wozu bräuchten wir überhaupt Antworten, wenn wir keine Fragen hätten?

Ja, und das gibt es auch: Fragen, auf die wir gar nie Antworten bekommen oder finden werden. Du weisst ja: Hunde können riechen, was wir nicht riechen, Fliegen können sehen, was wir nicht sehen, Katzen können spüren, was wir nicht spüren. Es gibt vieles, das wir gar nicht wahrnehmen können. Unsere Sinne sind nicht fein genug. Vielleicht ist eben auch unser Herz und Verstand nicht immer fein genug zu begreifen, was mit und um uns geschieht. Wie wir aber umgehen mit allem, was wir nicht verstehen, ist auch eine Frage des Glaubens!