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Pressemitteilungen 25. April 2019

- Nachruf: Ruth Eberhard und Margrit Graber
- Abschied von Margrit Graber

NACHRUF
RUTH EBERHARD UND MARGRIT GRABER

Innert weniger Tage sind zwei Menschen verstorben, die jahrelang das Leben in unserer Gemeinde mitgeprägt haben. Ruth Eberhard wurde 1968 in unserer Gemeinde als «Pfarrsekretärin» eingestellt. Sie arbeitete dann gut 22 Jahre bei uns, wurde eine eigentliche Gemeindehelferin (heutiger Begriff Sozialdiakonin). Von Anfang an wirkte sie beim Weidwäg-Zmittag und in der Werkstube mit. Einige noch heute bestehende Angebote sind auf ihre Initiative hin entstanden: Kinderspielgruppe, Altersferien, Mittagsclub u.a. Nach ihrer Pensionierung 1990 verliess sie die Gemeinde und zog sie ins Elternaus nach Grenchen zurück. Sie lebte alleinstehend bis ins hohe Alter von 91 Jahren und wurde am 1.April von den Altersbeschwerden erlöst.

Auch Margrit Graber ist uns allen sicher noch in bester Erinnerung. Als Sigristin hat sie viele Jahre Verantwortung für das Leben in der Gemeinde übernommen. Wir erinnern uns gerne an Margrit als aktive und initiative Persönlichkeit in der Werkstube, beim Weidweg Zmittag mit den wunderbar geschmückten Tischen und bei vielen andern Anlässen der Gemeinde. Seit ihrem noch nicht langen zurückliegenden Rückzug aus den Aktivitäten wird uns das Fehlen immer wieder bewusst. Aufopfernd pflegte sie bis zuletzt ihren Ehemann Werner. Am 9. April durfte sie im Beisein der Familie ruhig und in Frieden sterben. Die Gemeinde wird Margrit Graber in würdiger Erinnerung behalten.

Urs von Bidder, Präsident der Kirchenpflege

 

 

 

ABSCHIED
von Margrit Graber
Eine engagierte Frau ist von uns gegangen

Wann und wo ich Margrit Graber kennengelernt habe, weiss ich nicht mehr. War es bei den Weltgebetstagsvorbereitungen, beim Weidwägzmittag oder doch in der Werkstube? Die Werkstube mit den Morgengedanken war ein Herzensanliegen von Margrit. Sie war bei der Gründung dabei, hat viele Jahre im Team mitgewirkt und auch als sie kaum noch das Haus verliess, kam sie immer wieder einmal an einem Dienstagmorgen und war im vertrauten Kreis glücklich. Früher hat sie manchmal das Morgengebet gestaltet. Es fiel ihr nicht leicht, vor allen zu reden, entsprechend sorgfältig hat sie sich vorbereitet. Aber auch die Gestaltung der Weltgebetstagsfeier war ihr wichtig. Sie liebte den Gottesdienst von Basisfrauen für Frauen und auch Männer. An der Tagung auf dem Leuenberg holte sie sich das Rüstzeug für den intensiven Vorbereitungstag, an dem sie das Team auch bewirtete. Viele erinnern sich an die liebevollen Dekorationen beim Weidwägzmittag. Bis vor kurzem waren sie das Werk von Margrit, genauso wie der wundervoll gestaltete Blumenschmuck bei den Gottesdiensten im Kirchgemeindehaus am Weidwäg. Das Kurrendesingen am Weihnachtsmorgen im Meiriackerquartier haben Margrit und Werner Graber ins Leben gerufen und viele Jahre am Leben erhalten. Den krönenden Abschluss des frühmorgendlichen Umgangs machte das feine Zmorge in Margrits Stube. Nachbarschaftshilfe und einspringen, wo ein Kirchgemeindemitglied Hilfe brauchte, waren für Margrit selbstverständlich.

Für die Kommission Freiwillige Eva-Maria Fontana


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